( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 13.12.2006, Aktenzeichen: IV ZR 252/05 



BGH – Aktenzeichen: IV ZR 252/05

Urteil vom 13.12.2006


Leitsatz:Die Kenntnis der nach Eintritt des Versicherungsfalles mitzuteilenden Umstände gehört zum objektiven Tatbestand der Verletzung der Aufklärungsobliegenheit, den der Versicherer zu beweisen hat.

Steht fest, dass der Versicherungsnehmer zunächst Kenntnis von dem Versicherer mitzuteilenden Umständen hatte, wird vorsätzliches Handeln vermutet, wenn er diese dem Versicherer nicht vollständig mitteilt. Für seine Behauptung, die Kenntnis der betreffenden Umstände nachträglich durch eine tief greifende Bewusstseinsstörung verloren zu haben (hier: retrograde Amnesie), trägt der Versicherungsnehmer die Beweislast.
Rechtsgebiete:VVG, AKB
Vorschriften:VVG § 6 Abs. 3, AKB § 7 (I) Abs. 2 Satz 3, AKB § 7 (V) Abs. 4,
Verfahrensgang:LG Berlin 17 O 167/02 vom 25.03.2003
KG Berlin 6 U 233/03 vom 04.10.2005

Volltext

Um den Volltext vom BGH – Urteil vom 13.12.2006, Aktenzeichen: IV ZR 252/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/bgh/bgh-urteil-vom-13-12-2006-az-iv-zr-25205

"BGH - 13.12.2006, IV ZR 252/05" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN