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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 13.02.2007, Aktenzeichen: VI ZR 58/06 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 58/06

Urteil vom 13.02.2007


Leitsatz:Die Schilderung, die ein Zeuge über den Hergang eines Verkehrsunfalls gegenüber dem Haftpflichtversicherer eines der Unfallbeteiligten abgegeben hat, kann im Haftpflichtprozess nicht im Wege des Zeugenbeweises, wohl aber im Wege des Urkundenbeweises verwertet werden.

Beim Zusammenstoß zwischen einem nach links abbiegenden und einem in Gegenrichtung geradeaus fahrenden Kraftfahrzeug kann für das Verschulden des Abbiegenden der Anscheinsbeweis sprechen.
Rechtsgebiete:ZPO, StVO
Vorschriften:ZPO § 286 (B), ZPO § 286 (C), ZPO § 373, ZPO § 416, StVO § 9 Abs. 3,
Verfahrensgang:AG München 331 C 14903/05 vom 28.07.2005
LG München I 19 S 17465/05 vom 19.01.2006

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