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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 13.02.2006, Aktenzeichen: II ZR 392/03 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 392/03

Urteil vom 13.02.2006


Leitsatz:Die Festsetzung eines sog. "Null-Ausgleichs" für außenstehende Aktionäre in einem Ergebnisabführungsvertrag mit einer chronisch defizitären Aktiengesellschaft führt weder zur Nichtigkeit des Vertrages gemäß § 304 Abs. 3 Satz 1 AktG noch zur Anfechtbarkeit des ihm zustimmenden Hauptversammlungsbeschlusses. Eine etwaige Unangemessenheit des Null-Ausgleichs kann gemäß § 304 Abs. 3 Satz 2, 3 AktG nur im Spruchverfahren (§§ 1 ff. SpruchG) geltend gemacht werden.
Rechtsgebiete:AktG, SpruchG
Vorschriften:AktG § 304, SpruchG §§ 1 ff.,
Verfahrensgang:LG Bochum 13 O 192/02 vom 19.02.2003
OLG Hamm 27 U 66/03 vom 18.11.2003

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