JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 13.01.2009, Aktenzeichen: XI ZR 118/08
| Leitsatz: | Der Zusatz in einer Widerrufsbelehrung, der Lauf der Widerrufsfrist beginne "frühestens, wenn Ihnen diese Belehrung über ihr Widerrufsrecht ausgehändigt worden ist, jedoch nicht bevor Sie die von uns gegengezeichnete Ausfertigung des Darlehensvertrages erhalten haben", widerspricht nicht dem Deutlichkeitsgebot des § 2 Abs. 1 Satz 2 HWiG a.F. Wird eine Widerrufsbelehrung mit einer optisch getrennten und vom Verbraucher gesondert zu unterschreibenden Empfangsbestätigung verbunden, verstößt dies nicht gegen § 2 Abs. 1 Satz 3 HWiG a.F. |
| Rechtsgebiete: | AGBG, BGB, HWiG, VerbrKrG, ZPO |
| Vorschriften: | AGBG § 1, BGB § 199 Abs. 1, BGB § 355 Abs. 2, BGB § 812 Abs. 1, HWiG § 1 Abs. 1, HWiG § 2 Abs. 1, HWiG § 2 Abs. 1 Satz 2 a.F., HWiG § 2 Abs. 1 Satz 3 a.F., VerbrKrG § 4 Abs. 1, VerbrKrG § 6 Abs. 1, VerbrKrG § 6 Abs. 2, VerbrKrG § 7 Abs. 2, ZPO § 562 Abs. 1, ZPO § 563 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | OLG Hamm, 31 U 51/07 vom 20.02.2008 LG Essen, 6 O 524/05 vom 09.11.2006 |
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