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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 13.01.2005, Aktenzeichen: VII ZR 353/03 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 353/03

Urteil vom 13.01.2005


Leitsatz:a) Fordert der Architekt nach Kündigung eines Vertrages Honorar für die erbrachte Leistung, hat er in der Schlußrechnung die erbrachten (Teil-) Leistungen darzulegen und das sich auf der Grundlage der Honorarvereinbarung ermittelte anteilige Honorar.

b) Der Architekt ist auch dann nicht gehindert, den sich auf der Grundlage der Honorarvereinbarung ermittelten Anteil eines Pauschalhonorars zu fordern, wenn die Honorarvereinbarung wegen unzulässiger Unterschreitung des Mindestsatzes unwirksam ist.

c) Die Prüffähigkeit einer Schlußrechnung darf dann nicht mit der Begründung verneint werden, der Architekt habe keine an der HOAI orientierte Abrechnung nach Mindestsätzen vorgenommen (Bestätigung von BGH, Urteil vom 13. September 2001 - VII ZR 380/00, BauR 2001, 1926 = ZfBR 2002, 59).
Rechtsgebiete:HOAI
Vorschriften:HOAI § 4 Abs. 1, HOAI § 4 Abs. 2, HOAI § 8 Abs. 1,
Verfahrensgang:OLG Rostock vom 19.11.2003
LG Schwerin

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