JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 12.07.2006, Aktenzeichen: XII ZR 178/03
| Leitsatz: | Zur Frage der Rechtskrafterstreckung eines zwischen den Hauptmietparteien ergangenen Feststellungsurteils über den Fortbestand des Hauptmietvertrages auf den Untermieter. Gibt nach Beendigung des Hauptmietverhältnisses der Unter-Untermieter, der den unmittelbaren Besitz hat, dem Drängen des Hauptvermieters nach, einen neuen Mietvertrag mit diesem unmittelbar zu schließen, mittelt er den Besitz fortan diesem und nicht mehr dem Untermieter sowie über diesen dem Hauptmieter. Bei fortbestehendem Untermietverhältnis wird der Untermieter dadurch dem Hauptmieter gegenüber gemäß § 541 BGB a.F. von seiner Verpflichtung zur Zahlung weiteren Untermietzinses frei, weil der Hauptmieter ihm den mittelbaren Mietbesitz nicht mehr gewähren kann. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB |
| Vorschriften: | ZPO § 325 Abs. 1, BGB a.F. § 537 Abs. 1, BGB a.F. § 541, |
| Verfahrensgang: | LG Mannheim 8 O 93/99 vom 07.09.2000 OLG Karlsruhe 17 U 177/00 vom 12.11.2002 |
Um den Volltext vom BGH – Urteil vom 12.07.2006, Aktenzeichen: XII ZR 178/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"BGH - 12.07.2006, XII ZR 178/03" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum