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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 12.06.2008, Aktenzeichen: IX ZR 100/07 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 100/07

Urteil vom 12.06.2008


Leitsatz:Erhebt der Insolvenzverwalter gegenüber der Anmeldung einer Forderung, die aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung hergeleitet wird, einen auf den Rechtsgrund beschränkten Widerspruch, hat der Gläubiger ein rechtliches Interesse daran, die Wirkungslosigkeit dieses Widerspruchs feststellen zu lassen.

Hängt der Bestand der Forderung von einer Vorsatztat nicht ab, steht dem Insolvenzverwalter ein auf den Rechtsgrund der angemeldeten Forderung beschränktes Widerspruchsrecht nicht zu (Fortführung von BGH WM 2008, 650).
Rechtsgebiete:ZPO, InsO
Vorschriften:ZPO § 256 Abs. 1, InsO § 174 Abs. 2, InsO § 175 Abs. 1, InsO § 179 Abs. 1, InsO § 302 Nr. 1,
Verfahrensgang:AG Göttingen, 26 C 147/05 vom 29.03.2006
LG Göttingen, 5 S 57/06 vom 09.05.2007

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