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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 11.12.1998, Aktenzeichen: V ZR 377/97 



BGH – Aktenzeichen: V ZR 377/97

Urteil vom 11.12.1998


Leitsatz:BGB §§ 497 Abs. 1, 498 Abs. 2

a) § 497 Abs. 1 BGB findet auf das Wiederverkaufsrecht keine Anwendung, wenn die Parteien dieses nicht als Gestaltungsrecht des Käufers, sondern als eine Wiederkaufsverpflichtung des Verkäufers vereinbart haben.

b) Auf den Wiederverkauf eines Grundstücks ist weder § 498 Abs. 2 Satz 2 BGB noch § 498 Abs. 2 Satz 1 BGB entsprechend anwendbar (Weiterführung von BGHZ 110, 183).

c) Haben die Parteien das Wiederverkaufsrecht als schuldrechtliche Verpflichtung ausgestaltet, kann der Käufer den Abschluß des Rückkaufvertrages nur Zug um Zug gegen die Beseitigung zwischenzeitlich aufgetretener Mängel verlangen.

BGH, Urt. v. 11. Dezember 1998 - V ZR 377/97 -
OLG Schleswig
LG Lübeck
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 497 Abs. 1, BGB § 498 Abs. 2,

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