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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 11.09.2008, Aktenzeichen: III ZR 212/07 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 212/07

Urteil vom 11.09.2008


Leitsatz:Ergibt sich aus einem Führerschein, der in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft ausgestellt worden ist, dass der Inhaber, dessen Fahrerlaubnis zuvor in der Bundesrepublik Deutschland wegen einer Straftat im Zusammenhang mit dem Führen eines Kraftfahrzeugs entzogen worden ist, seinen Wohnsitz bei Erteilung der Fahrerlaubnis nicht im Ausstellermitgliedstaat hatte, sind die hiesigen Behörden bei fortbestehenden Eignungszweifeln nicht nach Art. 1 Abs. 2 der Richtlinie 91/439/EWG verpflichtet, die Fahrerlaubnis im Inland anzuerkennen (im Anschluss an EuGH, Urteil vom 26. Juni 2008 verbundene Rechtssachen C-329/06 und C-343/06 - NJW 2008, 2403).
Rechtsgebiete:EG, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991, BGB, FeV
Vorschriften:EG Art. 288, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 1 Abs. 2, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 7 Abs. 1, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 7 Abs. 5, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 8 Abs. 2, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 8 Abs. 4, Richtlinie 91/439/EWG des Rates vom 29. Juli 1991 Art. 9, BGB § 839, FeV § 11, FeV § 28 Abs. 4, FeV § 46 Abs. 3, FeV § 46 Abs. 5,
Verfahrensgang:LG Passau, 4 O 926/06 vom 19.01.2007
OLG München, 1 U 2042/07 vom 12.07.2007

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