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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 11.02.2003, Aktenzeichen: VI ZR 34/02 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 34/02

Urteil vom 11.02.2003


Leitsatz:Für die Folgen eines Arbeitsunfalls haftet der Schädiger dem Geschädigten auch nach der Einordnung des Rechts der gesetzlichen Unfallversicherung in das Sozialgesetzbuch nur, wenn sein Vorsatz auch den Eintritt eines ernstlichen Personenschadens umfaßt hat. Bei einem durch schülertypisches Verhalten verursachten Schulunfall muß sich der Vorsatz insbesondere auch darauf erstreckt haben, daß bei dem geschädigten Mitschüler ernsthafte Verletzungsfolgen eintreten.
Rechtsgebiete:SGB VII
Vorschriften:SGB VII § 104, SGB VII § 105, SGB VII § 106,
Verfahrensgang:OLG Dresden vom 10.01.2002
LG Dresden

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