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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 10.12.2008, Aktenzeichen: KZR 54/08 



BGH – Aktenzeichen: KZR 54/08

Urteil vom 10.12.2008


Leitsatz:Nach der Gleichstellung vertikaler und horizontaler Vereinbarungen durch die 7. GWB-Novelle ist einer Auslegung die Grundlage entzogen, die für die - nach wie vor erforderliche - restriktive Auslegung des § 1 GWB ein anzuerkennendes Interesse statt einer durch den Vertragszweck gebotenen Notwendigkeit ausreichen lässt (Abgrenzung von BGH, Urt. v. 14.1.1997 - KZR 35/95, WuW/E BGH 3121, 3125 - BedsideTestkarten; Urt. v. 14.1.1997 - KZR 41/95, WuW/E BGH 3115, 3118 - Druckgussteile; Urt. v. 6.5.1997 - KZR 43/95, WuW/E BGH 3137, 3138 - Solelieferung).
Rechtsgebiete:GWB, HGB, BGB, EGV
Vorschriften:GWB § 1, HGB § 74 Abs. 2, BGB § 138, EGV Art. 81 Abs. 1,
Verfahrensgang:OLG Stuttgart, 10 U 228/07 vom 20.03.2008
LG Ellwangen, 5 O 263/07 vom 02.11.2007

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