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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 10.07.2008, Aktenzeichen: VII ZR 16/07 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 16/07

Urteil vom 10.07.2008


Leitsatz:Ein Bauträger, der vom Erwerber Vorschuss auf Mängelbeseitigungskosten zurückfordern kann, muss sich diesen Anspruch grundsätzlich nicht nach dem Rechtsgedanken der Vorteilsausgleichung auf seinen Schadensersatzanspruch gegen seinen Auftragnehmer wegen dieser Mängel am Werk anrechnen lassen. Eine Anrechnung kommt erst in Betracht, wenn er den Rückzahlungsanspruch realisiert hat und feststeht, dass er vom Erwerber künftig wegen dieser Mängel nicht mehr in Anspruch genommen werden kann (im Anschluss an BGH, Urteil vom 28. Juni 2007 VII ZR 81/06, BGHZ 173, 83).
Rechtsgebiete:VOB/B, BGB
Vorschriften:VOB/B § 13 Nr. 7, BGB § 242 Cd, BGB § 635 a.F.,
Verfahrensgang:LG Osnabrück, 10 O 1028/00 vom 26.07.2006
OLG Oldenburg, 8 U 178/06 vom 21.12.2006

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