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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 10.06.2008, Aktenzeichen: XI ZR 331/07 

BGH – Aktenzeichen: XI ZR 331/07

Urteil vom 10.06.2008


Leitsatz:a) Erfasst der Sicherungszweck einer Bürgschaft für ein Gesellschafterdarlehen auch den Fall, dass die schuldende GmbH in eine Krise gerät, so kann sich der haftende Bürge nicht auf eine das Eigenkapital der Gesellschaft sichernde Rückzahlungssperre berufen (im Anschluss an BGH, Urteil vom 15. Februar 1996 - IX ZR 245/94, WM 1996, 588, 590).

b) Fehlende Kenntnis von der Stellung des Darlehensgebers als Gesellschafter der darlehensnehmenden GmbH kann den Bürgen nur von dem spezifischen Risiko entlasten, das mit der Einordnung der Hauptschuld als eigenkapitalersetzendes Gesellschafterdarlehen verbunden ist, steht jedoch nicht der Bürgenhaftung entgegen, wenn die Gesellschaft als Hauptschuldnerin vermögenslos wird und deswegen allgemein ihre Verbindlichkeiten nicht erfüllt.
Rechtsgebiete: BGB
Vorschriften:§ 767 Abs. 1 BGB
Verfahrensgang:LG Kassel, 11 O 4317/03 vom 08.07.2004
OLG Frankfurt in Kassel, 25 U 120/04 vom 25.05.2007

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