JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 10.03.1999, Aktenzeichen: VIII ZR 204/98
| Leitsatz: | 1. AGBG § 1 Abs. 1 Satz 1; §§ 13 ff, 24 a Nr. 1 Im sachlichen Anwendungsbereich des § 24 a AGBG gelten für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen auch im Verbandsverfahren (§§ 13 ff AGBG) als vom Unternehmer gestellt (§ 24 a Nr. 1 1. HS AGBG), und zwar auch dann, wenn sie handschriftlich in eine Leerstelle eingefügt sind. 2. AGBG § 9 (Ba, Cc) Die im Warenhandel mit Verbrauchern in Allgemeinen Geschäftsbedingungen verwendete vorformulierte Vertragsbedingung - (Zahlung am:) "Restzahlung vor Lieferung" hält einer Inhaltskontrolle nach dem AGBG-Gesetz nicht stand. BGH, Urteil vom 10. März 1999 - VIII ZR 204/98 - OLG Dresden LG Leipzig |
| Rechtsgebiete: | AGBG |
| Vorschriften: | AGBG § 1 Abs. 1 Satz 1, AGBG § 13 ff, AGBG § 24 a Nr. 1, AGBG § 9 (Ba, Cc), |
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