( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 09.12.2004, Aktenzeichen: VII ZR 265/03 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 265/03

Urteil vom 09.12.2004


Leitsatz:a) Die Klausel in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Bauvertrages, die vorsieht, daß ein Sicherheitseinbehalt von 5 % der Bausumme nur durch eine Bürgschaft auf erstes Anfordern abgelöst werden kann, ist auch in Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines öffentlichen Auftraggebers unwirksam (im Anschluß an BGH, Urteil vom 25. März 2004 - VII ZR 453/02, BauR 2004, 1143).

b) Eine derartige Klausel kann nicht in der Weise aufrecht erhalten werden, daß der Auftragnehmer berechtigt ist, den Sicherheitseinbehalt durch eine selbstschuldnerische, unbefristete Bürgschaft abzulösen (Bestätigung von BGH, Urteile vom 8. März 2001 - IX ZR 236/00, BGHZ 147, 99, 105 f. und vom 22. November 2001 - VII ZR 208/00, BauR 2002, 463).
Rechtsgebiete:AGBG, BGB
Vorschriften:AGBG § 9 Abs. 1 Bf, AGBG § 9 Abs. 1 CI, BGB § 133 B, BGB § 157 D,
Verfahrensgang:OLG Hamm vom 01.07.2003
LG Detmold

Volltext

Um den Volltext vom BGH – Urteil vom 09.12.2004, Aktenzeichen: VII ZR 265/03 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/bgh/bgh-urteil-vom-09-12-2004-az-vii-zr-26503

"BGH - 09.12.2004, VII ZR 265/03" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN