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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 09.12.2003, Aktenzeichen: VI ZR 38/03 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 38/03

Urteil vom 09.12.2003


Leitsatz:a) Die Auslegung eines Fragesatzes hat den Kontext und die Umstände der Äußerung zu berücksichtigen. Sie kann ergeben, daß der Fragesatz keine "echte Frage", sondern die unwahre Behauptung einer Tatsache enthält.

b) Ein Anspruch des durch eine unwahre Tatsachenbehauptung in seinem allgemeinen Persönlichkeitsrecht Beeinträchtigten auf Richtigstellung kann auch nach Ablauf von mehr als sieben Monaten bestehen.
Rechtsgebiete:GG, BGB
Vorschriften:GG Art. 2 Abs. 1, GG Art. 5 Abs. 1 Satz 1, GG Art. 5 Abs. 1 Satz 2, BGB § 823 Abs. 1, BGB § 1004 Abs. 1,
Verfahrensgang:OLG Hamburg vom 07.01.2003
LG Hamburg

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