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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 09.07.2003, Aktenzeichen: VIII ZR 26/03 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 26/03

Urteil vom 09.07.2003


Leitsatz:Wohnungseigentum ist auch dann "nach der Überlassung an den Mieter" im Sinne des § 564b Abs. 2 Nr. 2 Satz 2 BGB a.F. begründet worden, wenn der Mieter, dem gekündigt wurde, zur Zeit der Begründung des Wohnungseigentums als Angehöriger in der Wohnung lebte und mit dem Tode des damaligen Mieters kraft Gesetzes in das Mietverhältnis eingetreten ist. Der Angehörige rückt auch bezüglich der Wartefrist, die der Vermieter für eine Kündigung wegen Eigenbedarfs zu beachten hat, in die Rechtsposition des verstorbenen Mieters ein.
Rechtsgebiete:BGB, InvErlWobauldG
Vorschriften:BGB § 564 b a.F., BGB § 569a a.F., InvErlWobauldG vom 22. April 1993 (BGBl. I S. 466, 487) Art. 14,
Verfahrensgang:LG Berlin vom 07.01.2003
AG Schöneberg vom 02.10.2001

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