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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 09.03.2005, Aktenzeichen: VIII ZR 394/03 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 394/03

Urteil vom 09.03.2005


Leitsatz:Zieht der (vorläufige) Insolvenzverwalter, der für das Insolvenzverfahren über das Vermögen eines Zwischenmieters bestellt worden ist, die Miete von dem Endmieter ein, so ist er verpflichtet, die vereinnahmte Miete in der geschuldeten Höhe an den Hauptvermieter weiterzuleiten (im Anschluß an BGHZ 151, 353). Erklärt er dennoch, er werde die Miete nicht weiterleiten, so ist der Hauptvermieter zur fristlosen Kündigung des Zwischenmietverhältnisses berechtigt, auch wenn ein Zahlungsrückstand im Sinne des § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB noch nicht entstanden ist.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 543 Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Bonn vom 07.07.2003
AG Bonn

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