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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 08.12.2005, Aktenzeichen: III ZR 324/04 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 324/04

Urteil vom 08.12.2005


Leitsatz:Seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Umsetzung der EG-Einlagen-sicherungsrichtlinie und der EG-Anlegerentschädigungsrichtlinie vom 16. Juli 1998 (BGBl. I S. 1842) mit der umfassend ausgestalteten Pflicht der Kreditinstitute, Kunden über die Zugehörigkeit zu einer Sicherungseinrichtung und vor Aufnahme der Geschäftsbeziehung schriftlich über die für die Sicherung geltenden Bestimmungen einschließlich Umfang und Höhe der Sicherung zu informieren (§ 23a Abs. 1 KWG), ist der Notar verpflichtet, bei der Annahme anvertrauter Gelder, die einem Notaranderkonto zuzuführen sind, die Sicherung für den Insolvenzfall zu berücksichtigen.
Rechtsgebiete:BNotO, BeurkG, DONot 1985, DONot 2001, KWG
Vorschriften:BNotO § 19, BNotO § 23, BeurkG § 54b Abs. 2 Satz 1, DONot 1985 § 12 Abs. 2 Satz 1, DONot 2001 § 27 Abs. 2 Satz 1, KWG (F: 21. Dezember 1992 und 16. Juli 1998) § 23a,
Verfahrensgang:OLG Düsseldorf I-7 U 4/04 vom 18.06.2004
LG Düsseldorf O 201/01 vom 28.07.2003

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