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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 08.11.2007, Aktenzeichen: IX ZR 5/06 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 5/06

Urteil vom 08.11.2007


Leitsatz:1. Wird eine Anwaltssozietät häufig von dem Gegner der Partei, die ihr ein neues Mandat anträgt, beauftragt, so muss sie auch dann auf diesen Umstand hinweisen, wenn ein tatsächlicher oder rechtlicher Zusammenhang mit den vom Gegner erteilten Aufträgen nicht besteht.

2. Ist der Anwalt von Anfang an nicht bereit, den Mandanten auch gerichtlich gegenüber dem Gegner zu vertreten, so hat er dies ungefragt zu offenbaren.

3. Steht fest, dass der Anwalt seine vorvertragliche Aufklärungspflicht über Mandatsbeziehungen seiner Sozietät zum Gegner der Partei oder über Grenzen seiner Vertretungsbereitschaft verletzt hat, so spricht der Beweis des ersten Anscheins dafür, dass das Mandat nicht erteilt worden wäre, wenn der Mandant das Auftragsverhältnis alsbald nach entsprechender Kenntnis beendet.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 311 Abs. 2, BGB § 675,
Verfahrensgang:LG Koblenz 15 O 433/03 vom 26.01.2005
OLG Koblenz 8 U 229/05 vom 16.12.2005

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