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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 08.05.2003, Aktenzeichen: VII ZR 407/01 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 407/01

Urteil vom 08.05.2003


Leitsatz:a) Der Auftraggeber legt einen Mangel des Architektenwerks, der sich im Bauwerk realisiert hat, hinreichend substantiiert dar, wenn er die Mangelerscheinungen bezeichnet und einer Leistung des Architekten zuordnet.

b) Der Bauherr ist nicht verpflichtet, vorprozessual Mängelbeseitigungskosten zu ermitteln. Es genügt, wenn er die Kosten schätzt und für den Fall, daß der Schuldner die Kosten bestreitet, ein Sachverständigengutachten als Beweismittel anbietet.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 635,
Verfahrensgang:OLG Koblenz vom 23.10.2001
LG Koblenz

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