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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 08.04.2009, Aktenzeichen: VIII ZR 233/08 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 233/08

Urteil vom 08.04.2009


Leitsatz:a) Bei der Klausel "Gilt die Kostenmiete des öffentlich geförderten Wohnungsbaues, so ist der Vermieter befugt, bei Änderung der Kostenmiete diese ab Zulässigkeit vom Mieter auch rückwirkend zu verlangen, ohne dass es des Verfahrens nach § 10 WoBindG bedarf" handelt es sich nicht um eine Mietgleitklausel im Sinne von § 4 Abs. 8 Satz 1 NMV, sondern um eine Regelung der einseitigen Erhöhung der Kostenmiete durch den Vermieter.

b) Die Freistellung des Vermieters von dem Verfahren nach § 10 WoBindG (Halbsatz 2) ist wegen unangemessener Benachteiligung des Mieters unwirksam; dasselbe gilt für die Vereinbarung der Zulässigkeit einer zeitlich unbegrenzten Rückwirkung der einseitigen Erhöhung der Kostenmiete (Halbsatz 1).
Rechtsgebiete:BGB, NMV 1970, WoBindG
Vorschriften:BGB § 273, BGB § 307 Abs. 1, BGB § 307 Abs. 2, NMV 1970 § 4 Abs. 7, NMV 1970 § 4 Abs. 8, WoBindG § 10, WoBindG § 10 Abs. 2,
Verfahrensgang:LG Berlin, 65 S 7/07 vom 22.07.2008
AG Berlin-Neukölln, 20 C 7/06 vom 24.11.2006

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