JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 07.02.2008, Aktenzeichen: IX ZR 198/06
| Leitsatz: | a) Die Verjährung des Schadensersatzanspruches gegen einen Steuerberater, der steuerliche Nachteile seines Mandanten verschuldet hat, beginnt mit der Bekanntgabe des belastenden Steuerbescheides; das gilt auch dann, wenn der Steuerbescheid noch keine Steuerfestsetzung enthält, sondern Bemessungsgrundlagen selbständig feststellt, welche für die nachfolgende Steuerfestsetzung bindend sind. b) Für den Beginn der Verjährung ist der Zeitpunkt maßgebend, in dem der Steuerbescheid dem Steuerpflichtigen oder seinem Steuerberater tatsächlich zugegangen ist; die gesetzliche Bekanntgabefiktion in § 122 Abs. 2 Nr. 1 AO ist nicht maßgebend. |
| Rechtsgebiete: | StBerG, AO |
| Vorschriften: | StBerG § 68 a.F., AO § 122 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG München I, 6 O 13289/05 vom 13.01.2006 OLG München, 15 U 2247/06 vom 27.09.2006 |
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"BGH - 07.02.2008, IX ZR 198/06" © JuraForum.de — 2003-2012
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