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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 06.08.2008, Aktenzeichen: XII ZR 155/06 



BGH – Aktenzeichen: XII ZR 155/06

Urteil vom 06.08.2008


Leitsatz:Sind Ehegatten vor dem Wirksamwerden des Beitritts im Beitrittsgebiet geschieden worden, so ist ihr gemeinschaftliches Eigentum und Vermögen, falls bislang nicht geschehen, nach Maßgabe des Art. 234 § 4 Abs. 5 EGBGB i.V.m. § 39 Abs. 1 des Familiengesetzbuchs der DDR (FGB) auseinanderzusetzen. Der Anspruch jedes Ehegatten auf eine solche Auseinandersetzung unterliegt nicht der Verjährung (Abgrenzung zum Senatsurteil vom 5. Juni 2002 XII ZR 194/00 FamRZ 2002, 1097, 1098).

Der Anspruch ist auf eine umfassende Auseinandersetzung gerichtet. Ein Anspruch auf Entschädigung für die Nutzung eines im gemeinschaftlichen Eigentum der Ehegatten stehenden Grundstücks ist gemeinschaftliches Vermögen der Ehegatten und in die Auseinandersetzung nach § 39 Abs. 1 des Familiengesetzbuchs der DDR einzubeziehen. Dies gilt auch dann, wenn der Entschädigungsanspruch gegen den anderen Ehegatten gerichtet wird.
Rechtsgebiete:EGBGB, FGB
Vorschriften:EGBGB Art. 231 § 6, EGBGB Art. 234 § 4, FGB § 39,
Verfahrensgang:AG Sonneberg, 2 F 206/04 vom 16.02.2006
OLG Jena, 1 UF 89/06 vom 07.09.2006

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