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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 06.06.2002, Aktenzeichen: III ZR 206/01 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 206/01

Urteil vom 06.06.2002


Leitsatz:Gibt ein Rechtsanwalt, der von einer Bank den Treuhandauftrag hat, über ihm ausgehändigte Bürgschaftserklärungen nur unter bestimmten Bedingungen zu "verfügen", die Bürgschaften pflichtwidrig vorzeitig weiter und kommt es zu einer Inanspruchnahme der Bank, so muß er die Bank im Wege des Schadensersatzes so stellen, als wäre diese keine Bürgschaftsverpflichtung eingegangen; die Schadensersatzpflicht läßt sich nicht im Hinblick auf den Zweck des Treuhandgeschäfts und der einzelnen Treuhandauflagen einschränken.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 249 (Ba), BGB § 662,
Verfahrensgang:OLG Köln
LG Bonn

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