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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 06.04.2009, Aktenzeichen: II ZR 277/07 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 277/07

Urteil vom 06.04.2009


Leitsatz:a) Allein aus der ehelichen Verbundenheit zwischen dem Kreditgeber einer GmbH und deren Gesellschafterin ergibt sich kein Indiz dafür, dass sie bloße Treuhandgesellschafterin und deshalb der Kredit als eigenkapitalersetzend zu qualifizieren ist.

b) Die Grundsätze des Eigenkapitalersatzes gelten auch im Stadium der Vor-GmbH und werden durch die Verlustdeckungshaftung der Gründungsgesellschafter (vgl. BGHZ 134, 333 ) nicht ausgeschlossen.

c) Der Tatrichter darf einen Indizienbeweis nicht ohne Erhebung eines vom Prozessgegner angetretenen Gegenbeweises als geführt ansehen.
Rechtsgebiete:GmbHG
Vorschriften:GmbHG § 32a,
Verfahrensgang:OLG Rostock, 3 U 16/07 vom 12.11.2007

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