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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 05.05.2008, Aktenzeichen: II ZR 38/07 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 38/07

Urteil vom 05.05.2008


Leitsatz:Der Geschäftsführer einer GmbH verletzt seine Massesicherungspflicht aus § 64 Abs. 2 Satz 1 GmbHG auch dann, wenn er mit Geldern, die von anderen Konzerngesellschaften auf das Geschäftskonto der GmbH gezahlt worden sind, Schulden dieser Gesellschaften begleicht; seine Haftung ist aber nach § 64 Abs. 2 Satz 2 GmbHG ausgeschlossen, weil er bei den Auszahlungen angesichts des Zusammentreffens der Massesicherungspflicht mit der durch § 266 StGB strafbewehrten Pflicht zur weisungsgemäßen Verwendung der fremden Gelder mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns gehandelt hat.
Rechtsgebiete:GmbHG
Vorschriften:GmbHG § 64 Abs. 2,
Verfahrensgang:LG Bautzen, 3 O 379/05 vom 08.12.2005
OLG Dresden, 12 U 81/06 vom 28.06.2006

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