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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 04.12.1997, Aktenzeichen: VII ZR 187/96 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 187/96

Urteil vom 04.12.1997


Leitsatz:BGB vor § 145

Der Beitritt eines Dritten zu einem Vertrag ist nur wirksam, wenn sich die Vertragsparteien und der Dritte über den Vertragsbeitritt geeinigt haben.

AGBG § 1; BGB § 649 Satz 2

Ist ein Architekt Verwender einer nach dem AGB-Gesetz unwirksamen Klausel über die Abrechnung nicht erbrachter Leistungen, nach der das auf diesen Leistungsanteil entfallende Honorar abzüglich pauschal 40 % für ersparte Aufwendungen ohne Regelung des Gegenbeweises vereinbart ist, dann kann er selbst nicht mehr als 60 % seines Honorars verlangen, wenn sich nach den Grundsätzen über die Abrechnung vorzeitig beendeter Architektenverträge (BGH, Urteil vom 8. Februar 1996 - VII ZR 219/94 = ZfBR 1996, 200 = BauR 1996, 412 = NJW 1996, 1751) ein Honorar ergeben sollte, das 60 % der Forderung übersteigt.

BGH, Urteil vom 4. Dezember 1997 - VII ZR 187/96 -
OLG Dresden
LG Leipzig
Rechtsgebiete:BGB, ABGB
Vorschriften:BGB vor § 145, BGB § 649 Satz 2, AGBG § 1,

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