JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 04.02.1999, Aktenzeichen: III ZR 268/97
| Leitsatz: | BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL III ZR 268/97 Verkündet am: 4. Februar 1999 Freitag Justizamtsinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle BGB §§ 196 Abs. 1 Nrn. 1 und 7, 670; VermG §§ 7 Abs. 7 Satz 4 Nr. 3, 11 Abs. 1, 11 a, 15 Abs. 1; II. BV § 26 a) Der Kostenerstattungsanspruch eines kommunalen Wohnungsunternehmens aus seiner (früheren) Tätigkeit als staatlicher Verwalter umfaßt auch pauschalierte Verwaltungskosten nach Maßgabe der Höchstbeträge des § 26 der Zweiten Berechnungsverordnung. Der Erstattungsanspruch unterliegt der kurzen Verjährung des § 196 Abs. 1 Nrn. 1 und 7 BGB. b) Der Kostenerstattungsanspruch des staatlichen Verwalters wird erst nach Ende der staatlichen Verwaltung fällig (Bestandskraft des Aufhebungsbescheids oder Ablauf des 31. Dezember 1992). c) Der Kostenerstattungsanspruch des staatlichen Verwalters setzt eine echte Treuhänderstellung voraus. Diese war erst seit dem 1. Juli 1990 vorhanden. BGH, Urt. v. 4. Februar 1999 - III ZR 268/97 - KG Berlin LG Berlin |
| Rechtsgebiete: | BGB, VermG, II. BV |
| Vorschriften: | BGB § 196 Abs. 1 Nrn. 1 und 7, BGB § 670, VermG § 7 Abs. 7 Satz 4 Nr. 3, VermG § 11 Abs. 1, VermG § 11a, VermG § 15 Abs. 1, II. BV § 26, |
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