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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 03.07.2008, Aktenzeichen: I ZR 218/05 



BGH – Aktenzeichen: I ZR 218/05

Urteil vom 03.07.2008


Leitsatz:Ist der Luftfrachtführer dem Empfänger wegen des Verlusts von vertretbaren Sachen als Transportgut unter Anwendung deutschen Rechts zum Schadensersatz verpflichtet, bemisst sich die Höhe des zu ersetzenden Schadens grundsätzlich nach den von dem Empfänger für die Wiederbeschaffung gleichwertiger Sachen aufzuwendenden Kosten; ein Anspruch auf Schadensersatz in Höhe des für Kunden des Empfängers maßgeblichen (höheren) Wiederbeschaffungswerts besteht nur, wenn der Empfänger seinerseits seinen Kunden gegenüber in diesem Umfang zum Schadensersatz verpflichtet ist.
Rechtsgebiete:WA 1955
Vorschriften:WA 1955 Art. 13 Abs. 3, WA 1955 Art. 18 Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Darmstadt, 14 O 215/99 vom 10.09.2002
OLG Frankfurt, 24 U 198/02 vom 25.11.2005

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