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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 03.05.2001, Aktenzeichen: X ZR 168/97 



BGH – Aktenzeichen: X ZR 168/97

Urteil vom 03.05.2001


Leitsatz:Taxol

IntPatÜG Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 2; EPÜ Art. 138 Abs. 1 Buchst. b; Art. 83

Bei einem Patent für ein chemisches Syntheseverfahren kann ein bestimmter Verfahrensschritt in Form einer an sich geläufigen, allgemein bezeichneten Reaktion (hier: Veresterung) auch dann allgemein beansprucht werden, wenn bekannte Möglichkeiten, diese Reaktion durchzuführen, versagen, in der Patentschrift aber ein ausführbarer Weg zur Durchführung der Reaktion nacharbeitbar offenbart ist. Dabei kommt es nicht darauf an, ob dem Fachmann auch andere Wege zur Durchführung der Reaktion zur Verfügung standen.

BGH, Urt. v. 3. Mai 2001 - X ZR 168/97 -
Bundespatentgericht
Rechtsgebiete:IntPatÜG, EPÜ
Vorschriften:IntPatÜG Art. II § 6 Abs. 1 Nr. 2, EPÜ Art. 138 Abs. 1 Buchst. b, EPÜ Art. 83,

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