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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 03.04.2008, Aktenzeichen: III ZR 243/07 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 243/07

Urteil vom 03.04.2008


Leitsatz:Der durch Art. 2 des Altforderungsregelungsgesetzes vom 10. Juni 2005 (BGBl. I 1598) in das Gesetz über die Entschädigung nach dem Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen eingefügte § 2a begründet auch dann eine Zahlungsverpflichtung des durch eine "fehlgeschlagene Anrechnung" begünstigten Entschädigungsberechtigten, wenn das Restitutions- und Entschädigungsverfahren bereits zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Vorschrift abgeschlossen war. Darin liegt keine verfassungsrechtlich unzulässige Rückwirkung (Art. 20 Abs. 3 GG).
Rechtsgebiete:EntschG, GG
Vorschriften:EntschG § 2a, GG Art. 20 Abs. 3,
Verfahrensgang:AG Pirna, 1 C 785/06 vom 21.03.2007
LG Dresden, 4 S 156/07 vom 31.08.2007

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