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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 03.02.2000, Aktenzeichen: III ZR 313/98 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 313/98

Urteil vom 03.02.2000


Leitsatz:TelegrafenwegeG §§ 1-3, 5 und 6; TKG §§ 50-53, 55 und 56; FStrG § 1 Abs. 4

Errichtet und betreibt der Inhaber der Straßenbaulast in oder auf der Straße - hier: unter einer Brücke - eine zur Aufnahme von Versorgungsleitungen geeignete und bestimmte Kabeltragwanne, in der vereinbarungsgemäß (auch) die Deutsche Bundespost bzw. ihre Nachfolgeunternehmen Fernmeldekabel verlegt haben, so ist diese Wanne weder Teil der Fernmeldelinie i.S.d. § 1 TWG noch Teil des Verkehrsweges i.S.d. § 1 TWG, § 1 Abs. 4 FStrG. Die Frage, ob und in welchem Umfang sich die Post an den Kosten zu beteiligten hat, die der Träger der Straßenbaulast für eine Instandsetzung und Verbesserung der Kabeltragwanne aufgewendet hat, beantwortet sich daher nicht nach den §§ 2 ff TWG, sondern allein nach den über die Mitbenutzung der Wanne getroffenen Abreden.

BGH, Urteil vom 3. Februar 2000 - III ZR 313/98 -
OLG Düsseldorf
LG Krefeld
Rechtsgebiete:TelegrafenwegeG, TKG, FStrG
Vorschriften:TelegrafenwegeG § 1, TelegrafenwegeG § 2, TelegrafenwegeG § 3, TelegrafenwegeG § 5, TelegrafenwegeG § 6, TKG § 50, TKG § 51, TKG § 52, TKG § 53, TKG § 55, TKG § 56, FStrG § 1 Abs. 4,

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