JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 02.12.2008, Aktenzeichen: VI ZR 312/07
| Leitsatz: | a) Die Verletztenrente aus der Unfallversicherung vermindert infolge der Kongruenz mit dem Erwerbsschaden des Verletzten den Anspruch des Arbeitgebers auf Ersatz wegen unfallbedingter Arbeitsunfähigkeit geleisteter Lohnfortzahlungen. b) Die Rechtskraft eines Feststellungsurteils, in dem die Schadensersatzpflicht des in Anspruch genommenen Schädigers dem Grunde nach festgestellt worden ist, umfasst nicht die Frage, ob und in welcher Höhe für einen bestimmten Zeitraum ein Verdienstausfallschaden eingetreten ist. c) Erfüllt der Schädiger Einzelansprüche des Geschädigten, so liegt darin eine Leistung auf den Gesamtanspruch, durch die auch dessen Verjährung unterbrochen (§ 208 BGB a.F.) bzw. neu begonnen wird (§ 212 BGB n.F.). |
| Rechtsgebiete: | RVO, ZPO, BGB, EFZG |
| Vorschriften: | RVO § 1542, ZPO § 322, ZPO § 325, BGB § 823 Abs. 1 (F), EFZG § 6, |
| Verfahrensgang: | LG Hamburg, 331 O 268/05 vom 16.03.2007 OLG Hamburg, 14 U 88/07 vom 30.11.2007 |
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