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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 02.12.2004, Aktenzeichen: IX ZR 200/03 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 200/03

Urteil vom 02.12.2004


Leitsatz:Ist der Arbeitnehmerüberlassungsvertrag wegen eines Mangels der Schriftform nichtig, kann der Entleiher Sozialversicherungsbeiträge, die er nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Verleihers zum Ausgleich der diesem obliegenden Zahlungspflicht an die Kasse geleistet hat, der vom Insolvenzverwalter geltend gemachten Bereicherungsforderung nicht anspruchsmindernd entgegensetzen (Einschränkung der Saldotheorie in der Insolvenz).
Rechtsgebiete:BGB, InsO, AÜG, SGB IV
Vorschriften:BGB § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1, BGB § 818 Abs. 2, BGB § 818 Abs. 3, InsO § 39 Abs. 1, InsO § 95 Abs. 1, AÜG § 12 Abs. 1 Satz 1, SGB IV § 28e Abs. 2 Satz 1,
Verfahrensgang:OLG Saarbrücken vom 05.08.2003
LG Saarbrücken vom 24.09.2002

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