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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 02.06.2003, Aktenzeichen: II ZR 134/02 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 134/02

Urteil vom 02.06.2003


Leitsatz:a) Für eine luxemburgische Kapitalgesellschaft, die ihren Satzungssitz in Luxemburg hat, dort aber lediglich einen "Briefkasten" unterhält und sämtliche Geschäfte von Deutschland aus führt, gilt die sog. "Luxemburg-Klausel" (Protokoll v. 27. September 1968 zum EuGVÜ Art. I Abs. 1) nicht; eine solche Gesellschaft kann vielmehr vor den deutschen Gerichten verklagt werden.

b) "Wohnsitz" in der "Luxemburg-Klausel" (Protokoll v. 27. September 1968 zum EuGVÜ Art. I Abs. 1) bedeutet bei einer juristischen Person - wie in Art. 53 EuGVÜ - dasselbe wie "Sitz".
Rechtsgebiete:EuGVÜ, HGB
Vorschriften:EuGVÜ Art. 1 Abs. 2 Nr. 2, EuGVÜ Art. 5 Nr. 1, EuGVÜ Art. 53, EuGVÜ Art. 53 Protokoll v. 27. September 1968, EuGVÜ Art. 1 Abs. 1, HGB § 171,
Verfahrensgang:OLG Koblenz vom 07.03.2002
LG Mainz vom 26.10.2000

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