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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 02.02.1999, Aktenzeichen: VI ZR 25/98 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 25/98

Urteil vom 02.02.1999


Leitsatz:BUNDESGERICHTSHOF
IM NAMEN DES VOLKES
URTEIL

VI ZR 25/98

Verkündet am:
2. Februar 1999

Holmes
Justizangestellte
als Urkundsbeamtin
der Geschäftsstelle

in dem Rechtsstreit

ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2, § 511

Hat der Kläger ein angemessenes Schmerzensgeld unter Angabe einer Betragsvorstellung verlangt und hat das Gericht ihm ein Schmerzensgeld in eben dieser Höhe zuerkannt, so ist er durch das Urteil nicht beschwert und kann es nicht mit dem alleinigen Ziel eines höheren Schmerzensgeldes anfechten (im Anschluß an BGHZ 132, 341, 350 ff.).

Will sich der Kläger die Möglichkeit eines Rechtsmittels offen halten, so muß er den Betrag nennen, den er auf jeden Fall zugesprochen haben will und bei dessen Unterschreitung er sich als nicht befriedigt ansehen würde.

BGH, Urteil vom 2. Februar 1999 - VI ZR 25/98 -
OLG Hamm
LG Bielefeld
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:ZPO § 253 Abs. 2 Nr. 2, ZPO § 511,

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