JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 01.07.2008, Aktenzeichen: XI ZR 411/06
| Leitsatz: | Eine Haftung der Bank nach den Grundsätzen der Senatsrechtsprechung vom 25. April 2006 (BGHZ 167, 239, 250 f., Tz. 29 f.) setzt zwingend eine arglistige Täuschung durch den Vermittler voraus. Für die Arglist trägt der Darlehensnehmer/Anleger die Beweislast; § 282 BGB a.F. ist insofern nicht anwendbar. Gleiches muss für den nach der genannten Senatsrechtsprechung aus der arglistigen Täuschung abgeleiteten Anspruch aus vorsätzlichem Verschulden bei Vertragsverhandlungen gelten. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 282 a.F., |
| Verfahrensgang: | LG Stuttgart, 8 O 343/05 vom 17.01.2006 OLG Stuttgart, 6 U 22/06 vom 14.11.2006 |
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