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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 01.03.2005, Aktenzeichen: VI ZR 101/04 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 101/04

Urteil vom 01.03.2005


Leitsatz:a) Die durch die Anzeige des Schadensfalls nach § 477 Abs. 1 Nr. 6 ZGB-DDR eingetretene Hemmung der Verjährung endete grundsätzlich mit Ablauf des 2. Oktober 1990.

b) Auf den Ausgleichsanspruch des § 338 Abs. 3 ZGB-DDR ist ab dem 3. Oktober 1990 unabhängig von seiner Einordnung als vertraglicher oder außervertraglicher Anspruch grundsätzlich die Verjährungsvorschrift des § 852 BGB a.F. anzuwenden.

c) Bei der nach Art. 231 § 6 Abs. 2 BGB gebotenen Vergleichsberechnung ist die Prüfung der Verjährung nach den Vorschriften des ZGB-DDR nach § 477 Abs. 1 Nr. 6 ZGB-DDR vorzunehmen, wenn eine bereits begonnene Hemmung der Verjährung nach früherem Recht über den Zeitpunkt des Beitritts hinaus fortdauerte.
Rechtsgebiete:BGB, EGBGB, ZGB-DDR
Vorschriften:BGB a.F. § 852, BGB a.F. § 208, EGBGB Art. 231 § 6 Abs. 1, EGBGB Art. 231 § 6 Abs. 2, ZGB-DDR § 338 Abs. 3, ZGB-DDR § 474 Abs. 1 Nr. 3, ZGB-DDR § 477 Abs. 1 Nr. 6,
Verfahrensgang:KG Berlin vom 19.05.2003
LG Berlin

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