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JuraForum.deUrteileBGHBeschluss vom 30.10.2008, Aktenzeichen: III ZB 92/07 



BGH – Aktenzeichen: III ZB 92/07

Beschluss vom 30.10.2008


Leitsatz:Schadensersatzansprüche gegen einen Anlageberater oder Anlagevermittler wegen Verletzung der Pflichten aus einem Anlageberatungs- oder Auskunftsvertrag können nicht Gegenstand eines Musterfeststellungsverfahrens sein. Dies gilt auch dann, wenn im Zuge der Beratungs- oder Auskunftstätigkeit dem Anleger ein Prospekt ausgehändigt wurde, und dieser (fehlerhafte) Prospekt eine wesentliche Grundlage für die Anlageentscheidung darstellte (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 10. Juni 2008 XI ZB 26/07 - ZIP 2008, 1326).
Rechtsgebiete:KapMuG
Vorschriften:KapMuG § 1 Abs. 1 Nr. 1,
Verfahrensgang:LG Köln, 4 O 652/06 vom 22.08.2007
OLG Köln, 24 W 60/07 vom 30.11.2007

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