JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 27.02.2004, Aktenzeichen: IXa ZB 298/03
| Leitsatz: | Wird der Zuschlag versagt, weil das Meistgebot nicht sieben Zehnteile oder die Hälfte des Grundstückswertes erreicht, und entfällt im weiteren Verfahrensverlauf das Rechtsschutzinteresse für eine Anpassung des festgesetzten Grundstückswertes an veränderte Umstände, so ist die (überholte) Festsetzung in dieser Hinsicht für das Prozeßgericht bei Anwendung des § 114a ZVG nicht bindend (Abgrenzung zu BGHZ 99, 110 im Anschluß an BGH WM 2004, 98). |
| Rechtsgebiete: | ZVG |
| Vorschriften: | ZVG § 74a Abs. 1 Satz 1, ZVG § 74a Abs. 5, ZVG § 85a Abs. 1, ZVG § 114a, |
| Verfahrensgang: | LG Gießen vom 10.10.2003 AG Büdingen |
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