JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 25.01.2007, Aktenzeichen: V ZB 85/06
| Leitsatz: | Die bei der Anwendung von § 91 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 ZPO gebotene typisierende Betrachtungsweise führt dazu, dass die Notwendigkeit einer zweckentsprechenden Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung zu bejahen ist, wenn eine rechtsunkundige Partei einen an ihrem Wohn- oder Geschäftssitz ansässigen Rechtsanwalt mit der Vertretung in einem Prozess beauftragt, der vor einem auswärtigen Gericht geführt wird. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 91 Abs. 2 Satz 1, ZPO § 104, |
| Verfahrensgang: | AG Stadtroda 2 C 553/04 vom 13.01.2005 LG Gera 5 T 551/05 vom 29.12.2005 |
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