JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 18.05.2006, Aktenzeichen: I ZB 57/05
| Leitsatz: | a) Die Vorschriften über die Erstattungsfähigkeit der Kosten eines mitwirkenden Patentanwalts finden in der Fassung des Gesetzes zur Bereinigung von Kostenregelungen auf dem Gebiet des Geistigen Eigentums vom 13. Dezember 2001 auch auf Streitverfahren Anwendung, die vor dem 1. Januar 2002 anhängig wurden, wenn die Mitwirkungshandlungen des Patentanwalts nach dem Inkrafttreten der Neuregelung (1. Januar 2002) vorgenommen worden sind. b) Zur Erstattungsfähigkeit von Reisekosten des Prozessbevollmächtigten, die angefallen sind, nachdem das am Gerichtsort bestehende Büro der überörtlichen Anwaltssozietät, der er angehört, geschlossen worden ist. |
| Rechtsgebiete: | GeschmMG, GebrMG, MarkenG, PatG, SortSchG, Gesetz zur Bereinigung von Kostenregelungen, ZPO |
| Vorschriften: | GeschmMG § 15 Abs. 5 i.d.F. v. 13.12.2001, GebrMG § 27 Abs. 5 i.d.F. v. 13.12.2001, MarkenG § 140 Abs. 5 i.d.F. v. 13.12.2001, PatG § 143 Abs. 5 i.d.F. v. 13.12.2001, SortSchG § 38 Abs. 4 i.d.F. v. 13.12.2001, Gesetz zur Bereinigung von Kostenregelungen auf dem Gebiet des geistigen Eigentums vom 13. Dezember 2001 Art. 30 Abs. 1, ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | LG Leipzig 5 O 1456/97 vom 20.12.2004 OLG Dresden 10 W 300/05 vom 25.04.2005 |
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