JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 18.02.2009, Aktenzeichen: XII ZB 221/06
| Leitsatz: | a) Im öffentlichrechtlichen Versorgungsausgleich ist der Träger einer beamtenrechtlichen Versorgung grundsätzlich auch dann beschwerdebefugt, wenn in der angegriffenen Entscheidung die bei ihm bestehende Versorgungsanwartschaft des ausgleichspflichtigen Ehegatten versehentlich unberücksichtigt gelassen und nicht zum Ausgleich durch Quasi-Splitting herangezogen wurde (im Anschluss an den Senatsbeschluss vom 19. Januar 2000 - XII ZB 16/96 -NJW-RR 2000, 953 ). b) Zur Behandlung von bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse Darmstadt bestehenden Anrechten, in denen eine nach der (unwirksamen) Übergangsregelung für rentenferne Versicherte (§§ 72 Abs. 1 und 2, 73 Abs. 1 Satz 1 KZVK-Satzung i.V.m. § 18 Abs. 2 BetrAVG) berechnete Startgutschrift enthalten ist (im Anschluss an die Senatsbeschlüsse vom 5. November 2008 - XII ZB 53/06 - FamRZ 2009, 303 ff., - XII ZB 87/06 - FamRZ 2009, 211 ff. und - XII ZB 181/05 - FamRZ 2009, 296 ff. sowie vom 14. Januar 2009 - XII ZB 178/05 - zur Veröffentlichung bestimmt). |
| Rechtsgebiete: | BetrAVG, BGB, FGG, GG, ZPO, VBLS |
| Vorschriften: | BetrAVG § 18 Abs. 2, BGB § 1587a Abs. 2, FGG § 20 Abs. 1, GG Art. 3 Abs. 1, GG Art. 6 Abs. 1, ZPO § 148, ZPO § 629a Abs. 2, ZPO § 621a Abs. 1, ZPO § 621e Abs. 1, VBLS § 78 Abs. 1, VBLS § 78 Abs. 2, VBLS § 79 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | OLG Braunschweig, 2 UF 207/04 vom 06.11.2006 AG Clausthal-Zellerfeld, 1 F 75/03 vom 16.10.2003 |
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