JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 16.04.2008, Aktenzeichen: XII ZB 214/04
| Leitsatz: | Die durch die Terminswahrnehmung anfallenden Reisekosten eines am Wohn- oder Geschäftssitz der auswärtigen Partei ansässigen Prozessbevollmächtigten sind regelmäßig nach § 91 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2 ZPO als zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig anzusehen und damit erstattungsfähig. Dieser Grundsatz gilt selbst dann, wenn der sachbearbeitende Rechtsanwalt einer überörtlichen Anwaltssozietät angehört, die auch am Sitz des Prozessgerichts mit dort postulationsfähigen Rechtsanwälten vertreten ist. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 91 Abs. 2 Satz 1 Halbs. 2, |
| Verfahrensgang: | AG Berlin Tempelhof-Kreuzberg, 157 b F 14185/99 vom 10.05.2004 KG Berlin, 19 WF 166/04 vom 05.08.2004 |
Um den Volltext vom BGH – Beschluss vom 16.04.2008, Aktenzeichen: XII ZB 214/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"BGH - 16.04.2008, XII ZB 214/04" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum