JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 12.12.2007, Aktenzeichen: VII ZB 108/06
| Leitsatz: | Das Verfahren auf Erteilung der Vollstreckungsklausel wird durch die Insolvenzeröffnung über das Vermögen des Schuldners nicht gemäß § 240 ZPO unterbrochen (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 28. März 2007 - VII ZB 25/05, NZBau 2007, 373 = Rpfleger 207, 405). Die Erteilung der Vollstreckungsklausel ist nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Schuldners nicht bereits gemäß § 89 Abs. 1 InsO unzulässig. Hat der Schuldner in einer notariellen Urkunde die persönliche Haftung in der Weise übernommen, dass der jeweilige Gläubiger der Grundschuld ihn daraus in Anspruch nehmen kann, ist Rechtsnachfolger des in der Urkunde genannten Gläubigers grundsätzlich nur, wer sowohl Gläubiger des Anspruchs aus dem Schuldversprechen als auch der Grundschuld ist. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, InsO |
| Vorschriften: | ZPO § 240, ZPO § 725, ZPO § 727 Abs. 1, InsO § 89 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | AG Berlin-Charlottenburg 70 II 131/06 vom 17.08.2006 LG Berlin 52 T 90/06 vom 23.10.2006 |
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"BGH - 12.12.2007, VII ZB 108/06" © JuraForum.de — 2003-2012
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