JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 12.09.2002, Aktenzeichen: IX ZB 39/02
| Leitsatz: | § 24 der Zwangsverwalterverordnung ist in der Weise anzuwenden, daß die Regelvergütung des Zwangsverwalters jedenfalls von dem als Jahresmiete oder -pacht eingezogenen Betrag bis zu 1.500 ¤ 9 v.H. und von den Beträgen über 1.500 ¤ bis 3.000 ¤ 8 v.H., über 3.000 ¤ bis 4.500 ¤ 7 v.H., über 4.500 ¤ 6 v.H. beträgt. Eine Erhöhung der Vomhundertsätze bleibt zu prüfen. Die Mindestvergütung des Zwangsverwalters nach § 24 Abs. 2 ZwVerwVO beträgt 90 ¤, diejenige nach § 24 Abs. 4 ZwVerwVO 45 ¤. § 25 ZwVerwVO greift nur ein, wenn individuelle, tätigkeitsbezogene Besonderheiten der Geschäftsführung im Einzelfall diese als entweder besonders schwierig oder aufwendig bzw. als ungewöhnlich leicht oder geringfügig erscheinen lassen und deshalb ein Mißverhältnis zur Regelvergütung des § 24 ZwVerwVO entstehen würde. |
| Rechtsgebiete: | ZwVerwVO |
| Vorschriften: | ZwVerwVO § 25, ZwVerwVO § 24 Abs. 3, ZwVerwVO § 24 Abs. 4, ZwVerwVO § 24 Abs. 1 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | LG Dortmund vom 17.01.2002 AG Dortmund |
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