JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 12.06.2006, Aktenzeichen: II ZB 21/05
| Leitsatz: | Bei der Kostenfestsetzung nach § 126 Abs. 1 ZPO kann der beigeordnete Rechtsanwalt von der unterlegenen Partei nicht die Erstattung von Mehrwertsteuer auf die Honorarforderung fordern. Für die arme, zum Abzug der Vorsteuer berechtigte Partei ist der ihr von dem Prozessbevollmächtigten in Rechnung zu stellende Mehrwertsteuerbetrag ein durchlaufender Posten. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, UStG |
| Vorschriften: | ZPO § 122 Abs. 1 Nr. 3, ZPO § 126 Abs. 1, UStG § 14 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, UStG § 14 Abs. 2 Satz 2, |
| Verfahrensgang: | LG Zwickau 2 O 1286/04 vom 06.07.2005 OLG Dresden 3 W 974/05 vom 23.08.2005 |
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"BGH - 12.06.2006, II ZB 21/05" © JuraForum.de — 2003-2012
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