JuraForum.de > Urteile > BGH > Beschluss vom 10.07.2007, Aktenzeichen: VIII ZB 73/06
| Leitsatz: | Der aus dem Gebot der Rechtsmittelklarheit abgeleitete Grundsatz, dass der vor dem Amtsgericht unbestritten gebliebene inländische oder ausländische Wohnsitz einer Partei in der Berufungsinstanz ungeprüft zugrunde zu legen ist, gilt auch dann, wenn der Rechtsmittelführer in der Berufungsinstanz einen anderen (zusätzlichen) eigenen Wohnsitz angibt als im Verfahren vor dem Amtsgericht (im Anschluss an BGH, Beschluss vom 28. Januar 2004 - VIII ZB 66/03, NJW-RR 2004, 1073). |
| Rechtsgebiete: | GVG |
| Vorschriften: | GVG § 119 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b, |
| Verfahrensgang: | AG Freiberg 5 C 316/05 vom 19.01.2006 LG Chemnitz 6 S 73/06 vom 10.07.2006 |
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"BGH - 10.07.2007, VIII ZB 73/06" © JuraForum.de — 2003-2012
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