( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileBGHBeschluss vom 03.03.2005, Aktenzeichen: GSSt 1/04 



BGH – Aktenzeichen: GSSt 1/04

Beschluss vom 03.03.2005


Leitsatz:1. Das Gericht darf im Rahmen einer Urteilsabsprache an der Erörterung eines Rechtsmittelverzichts nicht mitwirken und auf einen solchen Verzicht auch nicht hinwirken.

2. Nach jedem Urteil, dem eine Urteilsabsprache zugrunde liegt, ist der Rechtsmittelberechtigte, der nach § 35 a Satz 1 StPO über ein Rechtsmittel zu belehren ist, stets auch darüber zu belehren, daß er ungeachtet der Absprache in seiner Entscheidung frei ist, Rechtsmittel einzulegen (qualifizierte Belehrung). Das gilt auch dann, wenn die Absprache einen Rechtsmittelverzicht nicht zum Gegenstand hatte.

3. Der nach einer Urteilsabsprache erklärte Verzicht auf die Einlegung eines Rechtsmittels ist unwirksam, wenn der ihn erklärende Rechtsmittelberechtigte nicht qualifiziert belehrt worden ist.
Rechtsgebiete:GG, StPO
Vorschriften:GG Art. 20 Abs. 3, StPO vor § 1 (faires Verfahren), StPO § 302 Abs. 1 Satz 1,
Verfahrensgang:LG Lüneburg
LG Duisburg

Volltext

Um den Volltext vom BGH – Beschluss vom 03.03.2005, Aktenzeichen: GSSt 1/04 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/bgh/bgh-beschluss-vom-03-03-2005-az-gsst-104

"BGH - 03.03.2005, GSSt 1/04" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN